VTV Mundenheim kann Rückspielchance in Merzig nicht nutzen

Der VTV Mundenheim reiste mit klarer Motivation nach Merzig: Nachdem bereits das erste Saisonspiel gegen den HSV Merzig/Hilbringen verloren gegangen war, wollte das Team diesmal Wiedergutmachung leisten. Doch auch im Rückspiel blieb der Erfolg aus – am Ende stand eine deutliche 20:30-Niederlage (10:14).

Merzig startete druckvoll und setzte sich früh mit einem 9:4-Lauf ab. Mundenheim fand zwar zunehmend besser ins Spiel, konnte den Rückstand aber nur begrenzt verkürzen. Mit 10:14 ging es in die Pause – ein Ergebnis, das die Ausgangslage für die zweite Halbzeit schwierig, aber nicht aussichtslos machte.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der VTV, das Spiel enger zu gestalten. Zeitweise gelang es, Merzig defensiv mehr zu fordern. Doch immer wenn sich kleine Chancen auf eine Wende auftaten, legte der Gastgeber nach. Mitte der zweiten Hälfte wuchs der Abstand auf sieben Tore an. Eine spätere Serie von sechs Gegentoren in Folge nahm Mundenheim schließlich jegliche Hoffnung auf einen Umschwung.

Insgesamt blieb das Spiel fair, auch wenn der VTV aufgrund mehrerer Zeitstrafen häufiger in Unterzahl agieren musste – ein Faktor, der sich im Verlauf bemerkbar machte. Nach der siebten Saisonniederlage richtet Mundenheim nun den Blick nach vorn: Am kommenden Sonntag wartet zuhause der HSV Sobernheim, gegen den das Hinspiel gewonnen wurde und der neue Schwung in die Saison bringen soll.