Am Samstagabend mussten die VTV-Hornissen eine deutliche Auswärtsniederlage beim HV Vallendar hinnehmen. Vor rund 400 lautstarken Zuschauern setzte sich der Tabellenzweite der Regionalliga Südwest souverän mit 38:23 (22:11) durch. Für Mundenheim war es ein gebrauchter Abend – zu viele Fehler im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr prägten das Spielgeschehen.
Früher Rückstand durch Ballverluste und 7:6-Spiel
Von Beginn an zeigte der HV Vallendar, warum er zu den Spitzenteams der Liga zählt. Die Gastgeber spielten nahezu die gesamte Partie im 7:6-Überzahlspiel und stellten die Mundenheimer Abwehr damit immer wieder vor große Herausforderungen.
Die Hornissen fanden zunächst keinen Zugriff, ließen zu viele freie Würfe zu und verloren im Angriff mehrfach den Ball. Vallendar nutzte diese Fehler gnadenlos aus und kam über einfache Tempogegenstöße schnell zu Treffern. Nach knapp 15 Minuten stand es bereits 13:5 – ein deutlicher Rückstand, der sich bis zur Pause auf 22:11 vergrößerte.
Zweite Halbzeit: Bemühte Hornissen ohne Durchschlagskraft
Nach dem Seitenwechsel versuchten die VTV, mehr Struktur in ihr Spiel zu bringen. Tim Barth setzte über den Rückraum Akzente und traf insgesamt fünfmal, während Timo Naas und Jannes Koch jeweils vier Tore erzielten. Doch die Gastgeber blieben konsequent, wechselten viel durch und hielten das Tempo hoch.
Immer wieder sorgte Vallendars Rückraumpower für einfache Treffer – besonders Gabriel Ramaj (7 Tore) und Kalani Schmidt (6 Tore) waren kaum zu stoppen. Mundenheim fand zwar im Laufe der zweiten Halbzeit besser in die Abwehrarbeit, leistete sich aber weiterhin zu viele Fehlpässe und unvorbereitete Abschlüsse, um das Spiel noch einmal spannend zu machen.
Atmosphäre & Fazit
Die stimmungsvolle Kulisse in Vallendar tat ihr Übriges: Der HV wurde lautstark getragen, während die Hornissen trotz kämpferischer Ansätze kaum Zugriff auf das Spiel bekamen. Ein klarer Sieg für Vallendar, ein gebrauchter Tag für die Hornissen. Die VTV Mundenheim zeigten phasenweise gute Ansätze, scheiterten aber an sich selbst: zu viele Ballverluste, zu wenig Zugriff auf Vallendars 7:6-Spiel und ein starker Gegner, der jede Schwäche gnadenlos ausnutzte.
Jetzt gilt es, die Partie schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren – mit dem Ziel, die eigene Fehlerquote deutlich zu senken und wieder konstanter aufzutreten.
Torschützen VTV Mundenheim:
Barth (5), Naas (4), Koch (4), A. Rampp (2), Götz (2), Messerschmitt (2), Eden (2), Wolsiffer (1), G. Rampp (1), Schelling (1), Y. Knobel (1)
Torschützen HV Vallendar:
Ramaj (7), N.N. (7), K. Schmidt (6), T. Walgenbach (5), F. Schmitt (4), J. Walgenbach (3), D. Schüller (2), N.N. (2), L. Leonhard (1), M. Möllering (1)
