Spiel aus der Hand gegeben

Eine schmerzhafte Niederlage für die Hornissen: Trotz starker erster Halbzeit und einer zwischenzeitlich kontrollierten Partie musste sich der VTV Mundenheim am Ende beim HB Mülheim-Urmitz mit 26:29 geschlagen geben.

Starker Start – aber zu wenig Kapital daraus geschlagen

Der VTV kam ordentlich in die Partie, auch wenn die Anfangsphase etwas zäh begann. Vor allem Torhüter Adrian Cule erwischte einen Sahnetag und hielt seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel.
Zur Halbzeit führte Mundenheim verdient mit 14:10, doch genau darin lag das Problem: Der Vorsprung hätte deutlich höher ausfallen können und müssen. Zu oft verzichtete der VTV auf die zweite Welle oder die schnelle Mitte, stattdessen wurde zu häufig ins gebundene Angriffsspiel gegangen.

Spiel kippt durch taktische Umstellung

Nach der Pause stellte Mülheim-Urmitz auf Manndeckung gegen Collin Eden um und nahm ihn über weite Strecken aus dem Spiel. Dadurch verlor der VTV seinen Rhythmus im Rückraum.
Auch das zwischenzeitliche 7-gegen-6 brachte nicht den gewünschten Effekt – im Gegenteil: Ballverluste führten zu Gegentreffern ins leere Tor. So entwickelte sich eine eigentlich kontrollierte Partie zu einem unnötigen Kopf-an-Kopf-Rennen, das Mülheim-Urmitz schließlich für sich entschied. Überragend auf Seiten der VTV geblieben ist Adrian Cule, der das Team mit mehreren Paraden im Spiel hielt.
Im Angriff stemmte sich vor allem Tim Barth (9 Tore) gegen die Niederlage, unterstützt von Collin Eden (5) und Tim Schmieder (4).

Torschützen

HB Mülheim-Urmitz:
Schwenzer (6), Krechel (6), Hemmerle (5), Brüggemann (4), Helf (3), Backes (2), Hommen (1), Lütkemeier (1), Stromberg (1)

VTV Mundenheim:
Barth (9), Eden (5), Schmieder (4), Wolsiffer (3), Naas (2), Seitz (2), Schelling (1)